UnsereGeschichte

Im Jahre 1989 begann die Stadt Lage in einer sogenannten „Nacht – und – Nebel – Aktion“ damit, Wohncontainer in Billinghausen aufzustellen, ohne die betroffenen Bürger rechtzeitig zu informieren oder in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. Auch die etablierten Parteien zeigten den Bürgern in Billinghausen die „kalte Schulter“. Daraufhin gründeten beherzte Bürgerinnen und Bürger aus Lage – Billinghausen den Verein FWG – Lage, um ihre Lagenser Belange selbst in die Hand zu nehmen, unbeeinflusst von überordneten landes- oder bundespolitischen Interessen.

 

Nicht Weisungen aus Bonn oder Düsseldorf sollten in Lage das Maß aller Dinge sein, sondern ausschließlich der Wille der Bürgerinnen und Bürger. Bei der noch im selben Jahr stattfindenden Kommunalwahl erreichte die FWG – Lage e.V. auf Anhieb 9,3 % der Wählerstimmen und ein Direktmandat in Billinghausen. Im Rat und allen Ausschüssen vertreten, konnte sich die FWG frei von allen parteipolitischen Interessen sachlich mit den anstehenden kommunalen Belangen auseinandersetzen.

 

Auch bei der Kommunalwahl 1994 trat die FWG wieder an. Diesmal entfielen auf die FWG 1614 der abgegebenen Stimmen oder 7,5 % . Als im Frühjahr 1999 die FWG auf der „Wilhelmsburg“ in Lage ihr 10 – jähriges Bestehen feierte, waren von den aktuellen Fraktionsmitgliedern vier bereits seit 1989 dabei, und zwar Rudolf Brinkmann, Klaus-Ernst Graeser, Hartmut Maoro und Günther Meier. Im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl aktualisierte die FWG ihr äußeres Erscheinungsbild und trat mit Angelika Richter als Spitzenkandidatin zur Wahl an. Mit 7,41 % der Stimmen ging die FWG als drittstärkste politische Kraft aus der Kommunalwahl hervor. – Bei der gleichzeitig stattfindenden Bürgermeisterwahl entfielen auf Angelika Richter 5,56 % der Stimmen. Sie repräsentierte die Stadt Lage nach der Wahl als dritte stellvertretende Bürgermeisterin.

 

Zur 2004 anstehenden Kommunalwahl hatten sich die politischen Verhältnisse in Lage verändert. Die FWG erhielt Zuwachs durch 4 Mitglieder aus der FDP, die dort mit ihrem Verständnis von Verantwortung und Wahrnehmung der Bürgerinteressen keine politische Heimat mehr sahen. Die ehemaligen FDP- Mitglieder konnten die aktive Mannschaft der FWG durch einen reichen Schatz an Erfahrung auf dem politischen Parkett bereits im Wahlkampf intensiv unterstützen. Weiterhin war durch das stark umstrittene HLG- Projekt, aus einer Bürgerinitiative resultierend, eine weitere politische Kraft in Lage hervorgegangen. Diese in den Zielen ähnlich ausgerichtete Gruppierung, sorgte auch bei der FWG für geringe Stimmverluste. Denn für den Bürger standen plötzlich 2 nicht etablierte Parteien mit ähnlichen Zielsetzungen zur Wahl. Trotzdem gelang es der FWG sich zu behaupten. Die FWG konnte sich wie auch in den Jahren zuvor, ohne Begünstigung des Schwächsten innerhalb des Auszählverfahrens behaupten und mit 2 Mitgliedern als Fraktion in den Rat der Stadt Lage einzuziehen. Wenige Stimmen mehr und die FWG hätte erneut mit 3 Ratsmitgliedern die Interessen der Bürger vertreten können, aber auch in etwas reduzierter Form haben die beiden Fraktionsvorsitzenden Angelika Richter und ihr Stellvertreter Otto Lücke sich intensiv für die Interessen der Bürger eingesetzt.

 

Im Jahr 2009 feierte die FWG ihr 20 jähriges Bestehen in der Ziegelei in Hagen und hielt Rückblick auf aufregende und teilweise brissante Entwicklungen in Lage.Bei der ebenfalls anstehenden Kommunalwahl schlug sich der Bundestrend mit einer Dominanz von schwarz/gelb auch auf die Kommune nieder. Trotz vieler Angriffe durch die politischen Mitstreiter, gelang es der FWG erneut mit nur geringen Verlusten als eigenständige Fraktion aus der Wahl hervorzugehen und mit zwei Mitgliedern in den Rat der Stadt Lage einzuziehen.  Angelika Richter als Fraktionsvorsitzende und Otto Lücke als ihr Stellvertreter, nahmen auch in der 9.ten Legislaturperiode die Arbeit auf und sorgten für bürgernahe Politik, soweit die Machtverteilung im Rat dieses zuließ. Insgesamt konnte die FWG in den Jahren der laufenden Legislaturperiode gute und zielführende Anträge für die Bürger/ innen  zur Abstimmung und vielfach auch zur Umsetzung bringen.

 

Seit dem Jahr 2014 kann die FWG auf eine 25 jährige Geschichte zurückblicken und zurecht mit Stolz auf eine erfolgreiche Arbeit verweisen. Das Jubiläum wurde im Hörster Krug mit Gästen anderer Wählergemeinschaften, Parteien und anderen geladenen Gästen gefeiert. Das Rahmenprogramm war mit Darbietungen im Bereich der Magie, der musikalischen Unterhaltung und eines Fachvortrages zur Natur in Lippe abwechslungsreich und ansprechend.

 

Bei der Kommunalwahl im Mai 2014 trat die FWG- Lage wie gewohnt mit einer Mannschaft aus „alten Hasen“ und neuen Kandidaten an und hat sich angesichts der parallel stattgefundenen Europawahl und einer zusätzlichen neuen Partei im Lagenser Stadtgebiet relativ gut behauptet. Wir mussten zwar erneut Verluste hinnehmen, jedoch war ein Verlust von 0,83 % angesichts der teilweise hohen Verluste bei den anderen Parteien noch akzeptabel. Die FWG- Lage wird somit auch in der 10. Legislaturperiode im Rat der Stadt Lage vertreten sein und mit ihren 2 Ratsmitgliedern weiterhin aktiven Einsatz für die Bürger/ innen hier in Lage leisten. Die Entwicklung und der Fortschritt in unserer Heimatstadt wird wir somit maßgeblich auch weiterhin von der FWG begleitet, gefordert und gefördert.

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UnserProgramm

Gemeinsam für Lage!
Unter diesem Motto machen wir Politik im Sinne der Bürger unserer Heimat. Die FWG seit 1989 und die BBL seit 2004.

Unser Zusammenschluß garantiert ihnen für die kommenden Jahre ein starkes Team.

Mehr Sicherheit für Lage

Zur Sicherheit der Bürger unterstützen wir die Ordnungsgspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei. Denn durch regelmäßige und nicht nur sporadische Streifendienste kann präventiv gearbeitet werden.

Bauen in Lage

Das Füllen von Baulücken muss Vorrang haben vor der Ausweisung neuer Gebiete. Die weitere Nutzung von Industriebrachen muss intensiver in den Planungen berücksichtigt werden.

Umwelt

Es darf keine Zersiedelung der Landschaft geben. Zusammenhängende Naturflächen – wie z.B. das Hardisser Moor – sind zu erhalten. Die Reinhaltung von Luft, Böden und Grundwasser ist eine Grundvoraussetzung.

Kontakt Fraktion

FWG/BBL –  Lage –  Fraktion

Angelika Schapeler- Richter
Ottenhauser Str. 15
32791 Lage / Lippe

 

Gerne auch per Mail:
info@fwg-bbl-lage.de

Kontakt Verein

Freie Wählergemeinschaft / Bürgerbewegung Lage e.V.

Angelika Schapeler- Richter
Ottenhauser Str. 15
32791 Lage / Lippe

 

Gerne auch per Mail:
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